Was ist der Unterschied zwischen ECC und non-ECC Arbeitsspeichern?

Zur Sicherheit erhalten Server und Workstation Arbeitsspeicher häufig die ECC Funktion (=Error Correction Code).

Der Arbeitsspeichercontroller, die sogenannte Northbrige, muss die ECC Funktion unterstützen, damit diese Technik überhaupt genutzt werden kann. Zudem ist es wichtig, dass alle installierten Arbeitsspeicher die ECC Funktion besitzen, da diese Funktion bei Mischbestückung mit non-ECC Speichern abgeschaltet wird. 

Pro 8 Bit Daten wird je 1 Bit zusätzlich für die Paritätsprüfung bei jedem Speicher- und Lesevorgang mitgeführt. Es wird immer die "Quersumme" der 8bit Daten protokolliert und überprüft. Der 64bit breite Speicherbus wird dafür auf 72bit erweitert. Dafür sind mehr Speicherzellen nötig, weshalb ein ECC Speicher auch an der Anzahl der DRAMs zu erkennen ist. Statt 8, 16 oder 32 DRAMs werden 9, 18 oder 36 DRAMs benötigt. Anhand der Prüfbits eines ECC DIMM Speichers können DataBit Fehler im laufenden Betrieb festgestellt und korrigiert werden, ohne dass es zum Absturz oder zum Datenverlust kommt.

Es gibt unbuffered Arbeitsspeichers (ECC UDIMM) mit ECC Funktion. Fast immer kommt die ECC Funktion bei Registered Speichern (ECC RDIMM) vor.

Wie erkennt man, on es sich um einen Arbeitsspeicher mit ECC Funktion handelt?

Der schnellst und einfachste Weg ist, wenn man die DRAMs auf dem Speichermodul zählt. Erhält man eine Zahl die durch 2,4,8,16 oder 32 teilbar ist, dann handelt es sich um ein UDIMM non ECC Speichermodul. Besitzt der Arbeitsspeicher 9, 18 oder 36 DRAMs, so handelt es sich um ein ECC Speichermodul mit Fehlerkorrektur.

Arbeitsspeicher-DDR3-ECC-non-ECC

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